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Wahrheit. Fiktion. Inspiration.
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#40 Dich gehen zu lassen war nicht so schwer, wie….
Es dauerte eine ganze Weile. Und irgendwann war es ein Moment: die Entscheidung. Ich nehme die Ausfahrt. Aus u n s wurde wieder du und ich. Ein Moment der Klarheit. Der Erleichterung. Der Trauer. Ausatmen. Die gemeinsamen Monate, Jahre haben Spuren hinterlassen. Autobahnen der eigenen Gewohnheiten, in denen man entlanglief, zu oft auf Autopilot. Und plötzlich wird etwas möglich. Inne halten. Im Zwischenraum. In der Leere. Mich auch innerlich trennen, wieder bei mir selbst a


#39 Was zwischen uns tritt, uneingeladen
Du und ich. Reden. Viel. Lange. Stundenlang. Leichtigkeit. Lachen. Unvernunft. Vernunft. Interesse. Nähe. Eine ganze lange Weile. Und dann sind wir plötzlich nicht mehr zu zweit. Wir haben Gesellschaft bekommen. Uneingeladen steht plötzlich jemand zwischen uns. Wir sind zu dritt. Du selbst bemerkst es nicht. Du hörst es nicht, spürst es nicht. Du bist noch da – und gleichzeitig weit weg. Hast plötzlich Sendepause. Wurdest eingenommen. Bist nicht mehr du selbst. Ich nehme das


#38 Räume lesen: Sprachkenntnisse
„Räume lesen“ – das müsste dort eigentlich stehen. Stattdessen nennt man es freundlich und niedlich „Menschenkenntnis“ oder „Empathie“, wenn du dich im Lebenslauf oder im Vorstellen beschreibst. Dabei begleitet dich innerlich ein leises müde Lächeln oder ein verschmitztes Grinsen, wenn du dich mit diesen Worten vorstellst oder dich selbst beschreibst, denn du kennst diese Fähigkeit sehr, sehr gut und weißt es es ist mehrdimensionaler als das. Und geht viel viel tiefer… Räume


#37 Lieder sind Nester
Sie fangen mich auf. Wenn alles um und in mir viel ist. Highest highs, lowest lows. Und alles dazwischen. Pure Lebendigkeit. Das Leben halt. Lieder sind wie Schienen. Ich stelle die Weiche, wähle, in was ich mich hinein begebe. Sie nehmen nehmen mich auf. Führten mich und meine Innenwelt für eine Weile durch Stimmungswelten. Für eine Weile getragen, gehalten fühlen. Min Fühlen und mein Sein bekommt seinen Raum. Bin eingehüllt, umschmeichelt von zarten lauten Melodien, vibrier


#36 Manchmal muss man einfach raus
Manchmal muss man einfach raus Denn manchmal ist die Welt zu klein Willst du die Unendlichkeit? Dann lass dich fallen und steig mit ein Ich zeig dir wahre Liebe Und wie gut es tut die Faust zu ballen Wir fliegen vom Dunklen ins Sonnenlicht Bis wir zu Staub zerfallen Luftbahn , Deichkind


#35 Es hat nichts mit dir zu tun
Es hat nichts mit dir zu tun. Falls es so scheint: Ich halte mich zurück, lasse mich nicht von Zeitraffer mitreißen. Scheint es, als würde ich nicht vertrauen, weil ich nicht alles gleich raushaue, kein offenes Buch bin. Nicht s o f o r t. Ich bin anders offen. Leiser. Pur. Echt. Mal auch lauter. Mei, was soll ich viel sagen – erleb mich einfach. Es hat nichts mit dir zu tun. Ich vertraute zu schnell, zu viel – war oft zu grenzenlos. Habe diese Sehnsucht in mir nach Verbunde
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