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Ich hielt alles, und zerbrach dabei

A bisl was von mir

Ich rutsche rein in BWL, weil ich nicht besser wusste was ich wollte. Ich wählte später immerhin bewusst Projektmanagement, Change Management, Wirtschaftspsychologie. Ich verstand äußere Systeme, Prozesse. Stärkentests fand ich spannend – nur sie blieben mir zu unkorrekt, denn immer fehlte was. Zu weit weg von meinem Erleben, meinem Alltag.

 

Ich funktionierte. Leistete. Hielt aus.

In einer Rolle, die schon früh unbewusst Sinn für mich machte, die meine zweite Haut war.

Ein hochfunktionaler Anteil hielt alles zusammen – während das, was ich eigentlich bin, keinen Platz mehr hatte. Leere kam nicht plötzlich. Sie schlich sich ein.

Sinnlosigkeit trotz äußerer Stimmigkeit.

 

2021 ein Einschnitt: So geht es nicht weiter. Burnout, weil ich etwas lebte, was mir null entsprach. Die Rolle, die mich lange getragen hatte, trug mich nicht mehr.

Ich selbst konnte sie auch nicht mehr tragen und ertragen. Erschöpfung, innere Unruhe, Orientierungslosigkeit – mein Körper machte mir unmissverständlich deutlich, dass Anpassung und Disziplin für mich kein tragfähiges Konzept mehr ist.

 

Vor 2021 ich probierte viel neugierig aus. Persönlichkeitsentwicklung. Selbstoptimierung. Mindset. Kognitive Ansätze. Es brachte jede Menge Erkenntnisse, Erkenntnis-Sucht – aber für mich kam nicht wirklich was lange in Bewegung. Nichts, was blieb.

Nur feinere Begründungen, warum ich noch mehr leisten müsste.

Ich war so fucking müde davon.

 

Bewegung und Weichheit entstanden in mir, als ich stoppte mich weiter zu korrigieren.

Ich begann, mich mir selbst anzunähern, mich nacn meiner Kohärenz auszurichten. An meinen Wirkprinzipien und an meinem Nervensystem und an das, was sich tatsächlich im Leben und in mir zeigt. Mein Körper ist kein Problemträger. Er zeigt präzise, meine fehlende Übereinstimmung.

 

Als ich aufhörte, mich zu regulieren um zu funktionieren, und begann, mich nach meiner Stimmigkeit, meinem Seelenplan auszurichten, kam spürbare Verbindung zurück.

Schnell-Langsam. Still. Tragfähig.

Anfangs auch ungewohnt, weil ich nicht mehr gegen mich arbeitete. Und mich von meiner zweiten Haut bewusst achtsam loslöste.

 

Ich spüre meine Grenzen, wenn oder bevor ich sie überschreite.

Erkenne meine Signale.

Ich folge keinem fremden Rhythmus mehr.

Ich bin mein Rhythmus und lebe ihn.

Warum ich tue was ich tue

Weil ich gelernt habe Zusammenhänge zu sehen, wo andere nur Fragmente erleben.

Ich erkenne, wie Körper, Nervensystem, Identität, Alltag und frühere Prägungen ineinandergreifen – und wie Energie und Lebendigkeit frei werden, wenn diese losen Enden sich verbinden.

Die Wirkprinzipien machen erfahrbar, warum körperliche Symptome und das Leben sich gerade so zeigt. Das Verstehen bringt Verständnis, Orientierung und Klarheit. Spürbar.

 

Meine Arbeit verbindet das, was du ohnehin schon fühlst, denkst und tust.

Nicht theoretisch, sondern konkret im Erleben.

Wenn Dinge zusammenfinden, entsteht Ruhe.

Und aus dieser Ruhe wird Bewegung möglich.

 

Ich liebe es, wenn man beginnt, sich selbst wieder zu vertrauen.

Wenn man mit dem Körper arbeitet, nicht gegen ihn.

Wenn das eigene Leben nicht mehr permanent hinterfragt werden muss,

sondern sich von innen heraus stimmig anfühlt.

Wie ich  meinen Alltag zum glitzern bringe

  • Ich lebe im Einklang mit meinem Menstruationszyklus.

  • Croissants und das Altstadtkino Popcorn, lieb ich.

  • Mein Brief aus Hogwarts lässt immer noch auf sich warten...

  • In mich, ins Erleben versinken und schreiben: Ich, ungeschminkt.

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Healing also means taking responsibility
for the role you play in your own suffering.

Was mich berührt​

Zu sein heißt wahrgenommen zu werden.

Nur durch die Augen eines anderen ist es uns möglich uns selbst zu erkennen.

Das Wesen unseres unsterblichen Lebens liegt in den Konsequenzen unserer Worte und Taten, die uns überdauern und sich fortsetzten. […]

Mit jedem Verbrechen und jeder Akt der Güte erschaffen wir unsere Zukunft.

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"Ich werde dich nicht retten, denn du bist nicht machtlos.
Ich werde dich nicht reparieren, denn du bist nicht gebrochen.
Ich werde dich nicht heilen, denn ich sehe dich, in deiner Ganzheit.

Ich werde mit dir durch die Dunkelheit gehen, während du dich an dein Licht erinnerst."

Gebet einer Medizinfrau

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Du wirst keinen Frieden in etwas finden, das nicht für dich bestimmt ist.

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Dein roter Faden zeigt sich längst

In deinen Symptomen.
In dem, was sich wiederholt.
In dem, was dich nicht loslässt.

Veränderung passiert nicht, weil du noch mehr und tiefer verstehst.
Sondern weil du beginnst, es zu verkörpert mitten im deinem Alltag zu leben.
Und nur dann, wenn dein System sich dabei sicher genug fühlt, mitzugehen.

Deine innere Ausrichtung kennt den Weg.
Aber ob du ihn gehen kannst, entscheidet dein Nervensystem.
Beides wirkt gleichzeitig.
Wird beides nicht gemeinsam betrachtet bleibt Veränderung genau da stecken.

Solange alte Prägungen und Schutzstrategien aktiv sind, läufst du bekannte Schleifen.
Auch dann, wenn du längst weißt, warum.


Hier setzen wir an.

Mit Klarheit, Präsenz und Verantwortung für dich.

Du, deine Geschichte und Körperreaktionen bekommen Raum. Das ist die "Abkürzung".

Um wieder in Kontakt zu kommen – mit deinem Körper, deiner Wahrheit, deiner Kraft.

Nicht noch mehr  - sondern um aufzuhören, dich klein zu halten oder zu überfahren.
Damit du deinen Weg gehen kannst:
in dir sicher, verbunden, in deinem Tempo.

Nichts an dir ist falsch. Du hast gelernt, dich zu schützen.

Und genau diese Muster lassen sich verstehen und neu ausrichten –
so, dass sie dich nicht länger begrenzen, sondern tragen.

Was daraus entsteht, ist kein neues Ideal.
Sondern innere Stabilität.
Entscheidungsfähigkeit.
Verbundenheit.

Ein Leben, das sich echt, stimmig und richtig anfühlt.
Manchmal braucht es ein wenig Zeit –
und dann willst du nicht mehr zurück.

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Du glaubst bereits zu wissen wer du bist?

Du glaubst, du weißt, wer du bist.

Und vielleicht glaubst du sogar, du bist frei.

 

Beginnt Freiheit dann, wenn du alles verstanden hast?

Beginnt sie nicht vielleicht dort, wo du deine Wahrheit kennst?

Für deinen Stress und Erschöpfung?

Für das, was dich nährt und dich Tränen lachen lässt?

 

Frei bist du nicht, solange du dein eigenes System nicht lesen kannst.

Solange du nicht weißt, woher deine Kraft herkommt und wo sie sich verstrickt.

Wenn du noch nicht verstehst, warum ausgerechnet du so viel Power hast.

Wo du dich schützt – und wovor.

Wo du dich entfaltest – und warum.

 

Freiheit entsteht, wenn du dein Potenzial nicht suchst,

sondern freilegst.

Schicht für Schicht.

Wenn du deine Wunden kennst,

sie nicht mehr ignorierst,

sondern beginnst sie liebevoll zu pflegen,

bis sie zu Narben werden, die dich tragen.

Auch wenn es bedeutet,

nochmals mit dem Zeitpunkt der Verletzung in Berührung zu kommen.

 

Wenn du erkennst,

wie du dich verhedderst

und wie du dich wieder entfaltest.

Wenn du spürst, wie sich Enge anfühlt

und wie sich Weite in dir breit macht.

Und du beides aushalten kannst.

 

Wenn du zulässt, dass dichte Trauma-Energie, die hartnäckig in dir klebt.

Nicht mehr deine Falle und Grenze bleibt, die dich am fliegen hindert.

Wenn du erfährst, das es nun sicher ist zu bleiben.

Mit Menschen, die heute sicher sind.

Auch wenn all das Gute noch mit dem dichten vergangen Schmerz verwoben ist.

Denn und du lernst, stumpfes Blei zu strahlenden Gold zu spinnen.

Wenn du spürst, was dich hungrig auf Leben macht

und du deinen Teller überladest, um dann genüsslich bewusst zu essen.

Wenn du klar weißt, wann du dich bremsen musst, ohne dich auszubremsen.

Wenn deine Worte messerscharf sein müssen, oder weich wie Honig, der sanft umhüllt..

 

Wenn du mit dir selbst radikal ehrlich wirst, ohne brutal zu sein.

Wenn du erkennst, dass deine vergangene Lügen Krücken waren.

Und dass sie gehen dürfen, wenn deine Beine stark genug sind.

 

Wenn du begreifst, dass Härte dich nicht frei macht.

Dass Sanftheit die anspruchsvollste Form von Disziplin ist.

Dass Hingabe manchmal der mutigste Schritt nach vorne ist.

 

Wenn du bei dir bleibst,

auch wenn du alles und jeden fühlst.

Wenn du Nein sagen kannst,

und Ja – selbst mit zitternden Knien.

 

Wenn du deine inneren Stimmen kennst

und spürst, wer da genau spricht:

Vergangenheit oder Gegenwart.

Schutz oder Wahrheit.

 

Wenn Trigger keine Feinde mehr sind, sondern Einladungen.

Wenn du erkennst: Außen und Innen sind keine Gegensätze.

 

Wenn du zyklisch lebst statt dich linear zu verbrennen.

Wenn du die Wirkprinzipien nicht nur verstehst, sondern nutzt –

für dein Ablegen dessen, was du nicht mehr bist,

und dein Hineinwachsen in das, was du bist.

 

Wenn Heilung nicht mehr Stillstand bedeutet,

sondern Bewegung durch Schmerz hindurch.

 

Dann kennst du die Spielregeln.

Dann weißt du, welche Bedingungen dein Leben braucht.

Und erst dann: beginnt Freiheit.

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