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Dein Alltagserleben ist der Kompass

Wenn du beginnst, dein Wozu zu verstehen,

wird dein Alltag selbst zum Kompass.

 

Alles, was dir dort begegnet –

körperliche Symptome, Konflikte, Trigger, Wiederholungen –

ist kein Zufall.

Es zeigt, was in deinem Inneren bereits wirkt,

aber noch nicht bewusst gelebt wird.

 

Gerade das, was dich im Außen berührt, herausfordert, belastet

oder plötzlich hitzig macht, fällt dir zu, weil es fällig ist.

Es ist die sichtbare Seite einer unsichtbaren inneren Ordnung.

Innen ist außen. Außen ist innen.

 

Die Symbolik zeigt sich immer konkret und präzise.

Ein Keller, der überquillt, weil zu lange alles abgestellt wurde.

Der Impuls, aufzuräumen, der scheinbar plötzlich aufkommt,

entsteht aus dem inneren Bedürfnis nach Klarheit.

Wenn außen Ordnung entsteht, sortiert sich innen etwas mit.

 

Und umgekehrt.

Der Alltagskompass zeigt diese Zusammenhänge auf.

Er ist ein ehrlicher Hinweisgeber dafür,

wo Wahrhaftigkeit nach deiner Verkörperung ruft

und wo alte Prägungen und Anpassungen noch binden.

 

Es geht nicht darum, die Wegweiser zu erkennen,

die dich zurück auf deinen eigenen Kurs führen.

Dorthin, wo du dich von dir selbst entfernt hast –

oft leise, oft schleichend im Alltagstrott.

 

Der Alltag selbst ist der Entfaltungsraum.

Nicht jede Kleinigkeit und nicht jede Reibung trägt Bedeutung.

Doch wenn sich etwas wiederholt, sich zuspitzt, dichter wird

und Ausweichen nicht mehr möglich ist,

zeigt sich, dass dein Leben nicht mehr deiner Wahrhaftigkeit folgt.

 

Wo innere Ordnung im Alltag lebendig wird, spürst du

dass dein Inneres weiter wird.

Möglichkeiten und Chancen öffnen sich.

Bewegung entsteht ohne Druck.

Das Leben wird klarer, stimmiger und zugleich lebendiger.

Der Alltagskompass lädt zur Beobachtung und spürenden Wahrnehmen ein,

wie sich stimmige Ausrichtung im eigenen Leben anfühlt.

Er macht sichtbar, wo du dich selbst lebst und wo du dich verlassen hast.

 

Mit der Zeit zeigt sich etwas Entscheidendes:

Du weichst dem Leben nicht mehr aus.

Du bleibst in Verbindung mit dir selbst,

egal ob es eng oder lebendig wird.

 

Ein kohärentes Leben fühlt sich dann nicht spektakulär an.

Sondern tragfähig. Präsent. Stimmig. Leicht.

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​"Wer etwas ändern möchte,
kommt an sich selbst nicht vorbei."

Wie Zusammenhänge im Alltag sichtbar werden

Im Alltag zeigen sich Zusammenhänge gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen. Was dich im Außen bremst, antreibt oder konfrontiert, steht in Beziehung zu dem, was innerlich wirkt. Körperliche Reaktionen, emotionale Muster und Situationen tragen dieselbe Symbolik. Die Wirkprinzipien machen diese Zusammenhänge lesbar – damit du bewusst handeln kannst, statt dich immer wieder von denselben Mustern steuern zu lassen.

Ich arbeite mit Wirkprinzipien, den archetypischen Kräften – C. G. Jung beschrieb sie personifiziert. Ich arbeite nicht mit Figuren, sondern mit ihrer Essenz. Sie zeigen sich in allen Ebene des Lebens – in Emotionen, Beziehungen, Orten, Kleidung, Symptomen, Kommunikation, Körperempfindungen und in der Natur selbst. 

Kein höher, schneller, weiter. Dein Körper und Stressoren sind dein präziser Kompass für Ankommen und Heimkommen.

Morgen-Nebel über Wald

Wirkprinzip Handlung

Wenn Handlungskraft in deinem alltag keinen Ausdruck findet, reagiert der Körper. Sodbrennen, Entzündungen, Schnittverletzungen, Hautreaktionen oder innere Unruhe zeigen dein unausgedrücktes inneres Feuer, das gelebt werden will.

 

Auch im Alltag wird dieses Muster deutlich: Jemand schneidet dich im Straßenverkehr, ein Kollege tritt aggressiv auf, ein Hund bellt dich an.

Hinweise auf verschiedenen Ebenen, dass du Durchsetzung, Klarheit oder Abgrenzung in deinem Leben noch keinen Raum gibst.

 

Solange du versuchst, Konflikte zu vermeiden oder „nett“ zu bleiben, bleibt dein System innerlich unter Spannung. Diese innere Zurückhaltung zeigt sich als u.a. Unruhe, Schlaflosigkeit oder dauerhafte Reizung.

 

Sobald du dir erlaubst deine Bedürfnisse auszusprechen, Grenzen setzen, zu zeigen was dich bewegt – löst sich der innere Druck. Handlung wird zu deiner Selbstachtung.

 

Stress entsteht, wenn du handeln möchtest, dich aber  zurückhältst.

Wirkprinzip Hingabe

Die polare Qualität Hingabe zeigt sich, wenn in dir zu viel Druck entsteht. Wenn du dich ständig antreibst, kontrollierst, optimierst und nicht innehältst, reagiert der Körper mit Verlangsamung.

 

Infekte, Wassereinlagerungen, Erschöpfung, Nebel im Kopf oder nachlassende Sehkraft sind Hinweise darauf, dass lockerlassen, Vertrauen und Hingabe in deinem Leben fehlen.

 

Auch im Alltag wird das sichtbar:

Stau, Verzögerungen, Warteschlangen, Stillstand. Das Leben nimmt Tempo heraus, wenn du es selbst nicht tust.

 

Hingabe ist die Fähigkeit, zuzulassen, zu spüren, zu vertrauen und auch mal nicht kontrollieren zu müssen. Phasen der Selbstvergessenheit machen das Leben rund. Stress entsteht, wenn locker lassen keinen Raum bekommt und du stattdessen weiter funktionierst.

Diese beiden Kräfte – Handlung und Hingabe – sind zwei von zwölf Wirkprinzipien, die in unser aller Leben individuell wirken. Doch sie alle haben dasselbe Ziel: dich in Bewegung zu bringen, damit du dich selbst in deinem Leben wahrhaftig entfaltest.

Dein Schlüssel zu Balance

Ähnliche Konflikte, Situationen, vertraute Spannungen wiederholen sich – anfangs leise, dann deutlicher. Kein Zufall, sondern weil etwas noch nicht bewusst gelebt wurde. Menschen nehmen immer wieder in ähnlichen Rollen ein, die die inneren Dynamik sichtbar macht. Solange dieses Muster nicht erkannt wird, bleibt die Geschichte dieselbe, auch wenn die Beteiligten wechseln.

 

Diese Wiederholungen zeigen, wo du dir in deinem Leben bisher zu wenig Raum genommen hast. Spannung entsteht, wo dein gelebter Alltag nicht mit dem übereinstimmt, was innerlich wahr ist. Die Wirkprinzipien machen diese Zusammenhänge sichtbar.

 

Wenn du beginnst, damit zu arbeiten, meldet sich oft Widerstand, weil dein Nervensystem schützt. Das Bekanntes fühlt sich sicherer an als das Neue, selbst wenn es zu eng ist. Auch wenn du innerlich weißt, wohin es geht, braucht dein Körper Zeit und wiederholte Erfahrungen. Veränderung entsteht, wenn du dich nicht übergehst, sondern in deinen Rhythmus hineinlebst.

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