


Ich hielt alles, und zerbrach dabei
A bisl was von mir
Gestatten - Rosemarie Triebenbacher meine Name - damals... noch zu Schulzeiten rutsche ich rein in BWL, weil ich nicht besser wusste was ich wollte. Ich wählte einige Jahre später bewusst Projektmanagement, Change Management, Wirtschaftspsychologie. Ich verstand äußere Systeme, Prozesse. Stärkentests fand ich spannend – nur sie blieben mir zu unkorrekt, denn immer fehlte was. Zu weit weg von meinem Erleben, meinem Alltag, und die isolierte Betrachtung war mir ein Rätsel.
Ich funktionierte. Leistete. Hielt aus.
In einer Rolle, die schon früh unbewusst Sinn für mich machte, die meine zweite Haut war.
Ein hochfunktionaler Anteil hielt alles zusammen – während das, was ich eigentlich bin, keinen Platz mehr hatte. Leere kam nicht plötzlich. Sie schlich sich ein.
Sinnlosigkeit trotz äußerer Stimmigkeit.
2021 ein Einschnitt: So geht es nicht weiter. Burnout, weil ich etwas lebte, was mir null entsprach. Die Rolle, die mich lange getragen hatte, trug mich nicht mehr.
Ich selbst konnte sie auch nicht mehr tragen und ertragen. Erschöpfung, innere Unruhe, Orientierungslosigkeit – mein Körper machte mir unmissverständlich deutlich, dass Anpassung und Disziplin für mich kein tragfähiges Konzept mehr ist.
Vor 2021 ich probierte viel neugierig aus. Persönlichkeitsentwicklung. Selbstoptimierung. Mindset. Kognitive Ansätze. Es brachte jede Menge Erkenntnisse, Erkenntnis-Sucht – aber für mich kam nicht wirklich was lange in Bewegung. Nichts, was blieb.
Nur feinere Begründungen, warum ich noch mehr leisten müsste.
Ich war so fucking müde davon.
Bewegung und Weichheit entstanden in mir, als ich stoppte mich weiter zu korrigieren.
Ich begann, mich mir selbst anzunähern, mich nacn meiner Kohärenz auszurichten. An meinen Wirkprinzipien und an meinem Nervensystem und an das, was sich tatsächlich im Leben und in mir zeigt. Mein Körper ist kein Problemträger. Er zeigt präzise, meine fehlende Übereinstimmung.
Als ich aufhörte, mich zu regulieren um zu funktionieren, und begann, mich nach meiner Stimmigkeit, meinem Seelenplan auszurichten, kam spürbare Verbindung zurück.
Schnell-Langsam. Still. Tragfähig.
Anfangs auch ungewohnt, weil ich nicht mehr gegen mich arbeitete. Und mich von meiner zweiten Haut bewusst achtsam loslöste.
Ich spüre meine Grenzen, wenn oder bevor ich sie überschreite.
Erkenne meine Signale.
Ich folge keinem fremden Rhythmus mehr.
Ich bin mein Rhythmus und lebe ihn.
Warum ich tue was ich tue
Weil ich gelernt habe Zusammenhänge zu sehen, wo andere nur Fragmente erleben.
Ich erkenne, wie Körper, Nervensystem, Identität, Alltag und frühere Prägungen ineinandergreifen – und wie Energie und Lebendigkeit frei werden, wenn diese losen Enden sich verbinden.
Die Wirkprinzipien machen erfahrbar, warum körperliche Symptome und das Leben sich gerade so zeigt. Das Verstehen bringt Verständnis, Orientierung und Klarheit. Spürbar.
Meine Arbeit verbindet das, was du ohnehin schon fühlst, denkst und tust.
Nicht theoretisch, sondern konkret im Erleben.
Wenn Dinge zusammenfinden, entsteht Ruhe.
Und aus dieser Ruhe wird Bewegung möglich.
Ich liebe es, wenn man beginnt, sich selbst wieder zu vertrauen.
Wenn man mit dem Körper arbeitet, nicht gegen ihn.
Wenn das eigene Leben nicht mehr permanent hinterfragt werden muss,
sondern sich von innen heraus stimmig anfühlt.
Wie ich meinen Alltag zum glitzern bringe
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Ich lebe im Einklang mit meinem Menstruationszyklus.
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Croissants und das Altstadtkino Popcorn, lieb ich.
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Haus Ravenclaw, und ich warte noch auf meine Eule aus Hogwarts
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In mich, ins Erleben versinken und schreiben: Ich, ungeschminkt

Healing also means taking responsibility
for the role you play in your own suffering.
Was mich berührt
Zu sein heißt wahrgenommen zu werden.
Nur durch die Augen eines anderen ist es uns möglich uns selbst zu erkennen.
Das Wesen unseres unsterblichen Lebens liegt in den Konsequenzen unserer Worte und Taten, die uns überdauern und sich fortsetzten. […]
Mit jedem Verbrechen und jeder Akt der Güte erschaffen wir unsere Zukunft.

"Ich werde dich nicht retten, denn du bist nicht machtlos.
Ich werde dich nicht reparieren, denn du bist nicht gebrochen.
Ich werde dich nicht heilen, denn ich sehe dich, in deiner Ganzheit.
Ich werde mit dir durch die Dunkelheit gehen, während du dich an dein Licht erinnerst."
Gebet einer Medizinfrau

Du wirst keinen Frieden in etwas finden, das nicht für dich bestimmt ist.

Dein roter Faden zeigt sich längst
In deinen Symptomen.
In dem, was sich wiederholt.
In dem, was dich nicht loslässt.
Veränderung passiert nicht, weil du noch mehr und tiefer verstehst.
Sondern weil du beginnst, es zu verkörpert mitten im deinem Alltag zu leben.
Und nur dann, wenn dein System sich dabei sicher genug fühlt, mitzugehen.
Deine innere Ausrichtung kennt den Weg.
Aber ob du ihn gehen kannst, entscheidet dein Nervensystem.
Beides wirkt gleichzeitig.
Wird beides nicht gemeinsam betrachtet bleibt Veränderung genau da stecken.
Solange alte Prägungen und Schutzstrategien aktiv sind, läufst du bekannte Schleifen.
Auch dann, wenn du längst weißt, warum.
Hier setzen wir an.
Mit Klarheit, Präsenz und Verantwortung für dich.
Du, deine Geschichte und Körperreaktionen bekommen Raum. Das ist die "Abkürzung".
Um wieder in Kontakt zu kommen – mit deinem Körper, deiner Wahrheit, deiner Kraft.
Nicht noch mehr - sondern um aufzuhören, dich klein zu halten oder zu überfahren.
Damit du deinen Weg gehen kannst:
in dir sicher, verbunden, in deinem Tempo.
Nichts an dir ist falsch. Du hast gelernt, dich zu schützen.
Und genau diese Muster lassen sich verstehen und neu ausrichten –
so, dass sie dich nicht länger begrenzen, sondern tragen.
Was daraus entsteht, ist kein neues Ideal.
Sondern innere Stabilität.
Entscheidungsfähigkeit.
Verbundenheit.
Ein Leben, das sich echt, stimmig und richtig anfühlt.
Manchmal braucht es ein wenig Zeit –
und dann willst du nicht mehr zurück.


Ich glaubte bereits zu wissen wer ich war
Ich glaubte, ich wusste, wer ich bin.
Und vielleicht glaubte ich sogar, ich sei f r e i .
Begann Freiheit dann, wenn ich alles verstanden hatte?
Begann sie nicht vielleicht dort, wo ich meine Wahrheit kannte?
Für meinen Stress und meine Erschöpfung?
Für das, was mich nährte und mich Tränen lachen ließ?
Frei war ich nicht, solange ich mein eigenes System nicht lesen konnte.
Solange ich nicht wusste, woher meine Kraft kam und wo sie sich verstrickte.
Solange ich nicht verstand, warum ausgerechnet ich so viel Power hatte.
Wo ich mich schützte – und wovor.
Wo ich mich entfaltete – und warum.
Freiheit entstand, als ich mein Potenzial nicht mehr suchte,
sondern freilegte.
Schicht für Schicht.
Als ich meine Wunden kannte,
sie nicht länger ignorierte,
sondern begann, sie liebevoll zu pflegen,
bis sie zu Narben wurden, die mich trugen.
Auch wenn es bedeutete,
nochmals mit dem Zeitpunkt der Verletzung in Berührung zu kommen.
Als ich erkannte,
wie ich mich verhedderte
und wie ich mich wieder entfaltete.
Als ich spürte, wie sich Enge anfühlte
und wie sich Weite in mir ausbreitete.
Und ich beides aushalten konnte.
Als ich zuließ, dass dichte Trauma-Energie, die hartnäckig in mir klebte,
nicht länger meine Falle und Grenze blieb, die mich am Fliegen hinderte.
Als ich erfuhr, dass es nun sicher war zu bleiben.
Mit Menschen, die heute sicher waren.
Auch wenn all das Gute noch mit dichtem vergangenem Schmerz verwoben war.
Denn ich lernte, stumpfes Blei zu strahlendem Gold zu spinnen.
Als ich spürte, was mich wirklich hungrig auf das Leben machte,
und meinen Teller überlud, um dann genüsslich bewusst zu essen.
Als ich klar wusste, wann ich mich bremsen musste, ohne mich auszubremsen.
Als meine Worte messerscharf sein mussten
oder weich wie Honig, der sanft umhüllte.
Als ich mit mir selbst radikal liebevoll ehrlich wurde, ohne brutal zu sein.
Als ich erkannte, dass meine vergangenen Lügen Krücken gewesen waren.
Und dass sie sie verabschieden konnte, als meine Beine stark genug waren.
Als ich begriff, dass Härte und Durchhalten mich nicht frei machte.
Dass Sanftheit meine anspruchsvollste Form von Disziplin war.
Dass Hingabe mein mutigster Schritt nach vorne gewesen war.
Als ich bei mir blieb,
auch wenn ich alles und jeden fühlte.
Als ich Nein sagen konnte
und Ja – selbst mit zitternden Knien.
Als ich meine inneren Stimmen kannte
und spürte, wer da genau sprach:
Vergangenheit oder Gegenwart.
Schutz oder Wahrheit.
Als Trigger keine Feinde mehr waren, sondern Einladungen.
Als ich erkannte: Außen und Innen ist das gleiche nur andere Ebenen.
Als ich zyklisch lebte, statt mich linear zu verbrennen.
Als ich die Wirkprinzipien im Alltag sah und nutzte nicht nur verstand,
für mein Ablegen dessen, was ich nicht mehr war,
und meine Wahrhaftigkeit hinein wuchs.
Als Heilung nicht mehr Stillstand bedeutete,
sondern Bewegung durch Schmerz hindurch.
Ich kenne die Spielregeln des Lebens.
Ich spüre in welche Richtung ich mich mit meinen Leben bewege.
Und nun ist sie spürbar: F r e i h e i t .

