
Erlebt. Gelernt. Verkörpert.
Meine Arbeit basiert auf bewusst gewählten Ausbildungen, ehrlicher Selbsterfahrung und jahrelanger konstanter, intensiver Auseinandersetzung mit den eigenen Themen. Ein verkörpertes Wissens- und Erfahrungsfundament aus biologischen und spirituellen Prozessen, Nervensystem- und Traumawissen, Prinzipien-Symbolik, Präsenz, Raum halten und Lebendigkeit - kein starres 08/15-System. Menschsein nicht weiter „optimieren“, sondern um sich selbst, den eigenen Körper, die Bedürfnisse und das Augenglitzern wieder zu spüren.


Danke.
Für das klare Nein,
wenn ich mich selbst noch nicht dabei erwischen konnte.
Danke.
Dass du das unmissverständliche Ja zu mir geschärft hast.
Gerade dann.
Wenn ich mir selbst nicht mehr getraut habe.
Danke.
Dass du meinem Destruktiven Klarheit geschenkt hast.
Dass du ihm nie den Rücken gekehrt hast.
Es nicht bekämpft, sondern Richtung gegeben hast –
eine, in der Wandlung und Integration möglich wurden.
Danke.
Für deine Klarheit,
wenn in mir das Chaos tobte,
alles gleichzeitig wahr war
und nichts mehr tragfähig.
Danke.
Dass du mit mir in Stürmen gesessen bist.
Nicht am Rand.
Sondern mittendrin.
In den Momenten,
in denen etwas zerbrach,
das ich zu lange getragen hatte
und aus dem ich endlich herausgewachsen war.
Danke.
Dass du meiner Enge,
den Weg in Weite gezeigt hast.
Danke.
Für den Raum,
den du mir und meinen Worten gegeben hast.
Auch denen, für die ich mich schämte.
Auch denen, die Schuld in mir auslösten.
Auch denen, die ich am liebsten nie ausgesprochen hätte.
Du hast sie nicht kleiner gemacht.
Und nicht größer.
Du hast sie da sein lassen.
Danke.
Für schmerzhafte, wahre Worte,
die meine sanfte Selbsttäuschung
nicht weiter in Schutz nahmen.
Und dafür,
dass ich mich dadurch
nicht weiter selbst verraten musste.
Danke für die Jahre,
die mich genau dahin geführt haben,
dich nicht mehr zu brauchen.
Und wenn doch,
weiß ich: du bist da.
Danke für dein kompromissloses F ü r .
Für mich.
Für mein Erleben.
Für meine Wahrheit.
Für alles was nie Raum hatte.
Danke.
Für das Vertrauen,
das wieder in mir wachsen durfte.
Für mich selbst,
für andere,
für die Welt,
für mein Leben.
In deiner Präsenz.
In deiner Art, Raum zu halten.
In dem, Begegnung möglich wurde.
Roh.
Echt.
Liebevoll.
Danke.
Dass du bei mir warst,
als meterhohe Wellen
mein Innerstes überfluteten.
Du hast mich nicht gerettet.
Du hast mich erinnert und gelehrt,
dass ich schwimmen kann.
Danke, Andrea.


"Und dann kam der Tag,
da ist das Risiko in der Knospe zu verharren,
schmerzhafter wurde,
als das Risiko zu blühen."
- Anais Nin
Zeit ist relativ.
Du schaust auf die Uhr,
plötzlich sind 2 Stunden vergangen,
es fühlte sich an wie wenige Minuten.
Dann gibt es Momente,
die sind zäher als alter Kaugummi unterm Stuhl.
Für mich dehnten sich meine 3 Tage bei Kati aus,
in 3 ganz wundervolle Wochen.
In diesen 3 Tagen spann
ich,
sie,
wir,
Lichtfäden.
Lichtfäden, die noch heute in meinem Alltag wirken.
Danke, Kati.


Ich mache nichts. Und genau da beginnt etwas.
Meine Augen geschlossen. Meine Atmung ist mein Anker. Ich mache nichts. 10 Tage. Ein Ozean an Zeit. Alles was ich brauche ist da, in allen Bedürfnissen versorgt. Ich tue und leiste: nichts. Einmal im Jahr ein Vipassana-Jetzt-Retreat. Mein Kalender ist leer, meine Wahrnehmung liegt bewusst auf Spüren, Wahrnehmen, Sein. Mich ein-Norden, in mir selbst.
Seit 2021 ist diese Praxis Teil meines Alltags geworden. Nicht nur im Sitzen, sondern mitten im Leben: in Gesprächen, in meiner Arbeit, im Supermarkt, in Konflikten. Präsenz ist für mich nichts Abstraktes mehr, sondern eine konkrete Erfahrung. Innehalten. Spüren. Nicht sofort reagieren.
In diesen Auszeiten, habe ich gelernt, meinem System zuzuhören, ohne es direkt verändern zu wollen. Bedürfnisse endlich wahrzunehmen, ihnen Raum gegeben. Mit dem zu sitzen, was da ist – auch dann, wenn es unangenehm wird. Und genau dort verändert sich etwas: nicht, weil ich eingreife, ich bleibe und verlasse mich nicht mehr.
Vipassana ist für mich keine Technik, sondern eine Basis. Eine Tiefe, die es mir ermöglicht, nicht vorauszueilen und nicht davonzulaufen. Sondern da zu bleiben. Mit allem: lebendig, wütend, traurig, müde, zweifelnd, mächtig, staunend…


Es braucht nicht immer mehr Worte.
Den feinen Unterschied im Gespräch wahrzunehmen, ist entscheidend: Wann braucht es eine klare Rückmeldung – und wann einfach Raum, damit etwas sich zeigen kann. Es ist kein starres Vorgehen nach Schema F, das spürst du, sondern ein feines Wechselspiel. Zwischen Halten und Spiegeln. Zwischen Zuhören und Impuls setzen. Genau darin liegt Wirksamkeit das Richtige – zur stimmigen Zeit.
Ich verfeinere meine Arbeit gezielt weiter, um dich sicher, intuitiv und gleichzeitig fachlich fundiert zu begleiten. Achtsam, aber nicht vorsichtig. Klar, ohne zu übergehen. Denn es gibt Momente, in denen Fragen nicht ausreichen. Dann braucht es einen Raum, in dem Verstand, Körper und Fühlen gleichzeitig da sein dürfen – besonders dann, wenn etwas Zartes, Verletzliches oder auch Kraftvolles sichtbar wird.
Aktuell vertiefe ich genau das in meiner Ausbildung „Embrace your inner Wisdom“ (09/2025–04/2026) bei Savina Tilmann zur Tiefendialog-Coachin & Psychologischen Beraterin.
Ein klares Erkennen – gerade in der Arbeit mit dem Nervensystem und im Zusammenspiel mit den Prinzipien – bewegt das Innere. Entscheidend ist, dass genau das gehalten und integriert werden kann. Die Verbindung von Klarheit und Präsenz ist dabei zentral. So entsteht ein Raum, in dem du dich nicht nur verstanden fühlst – sondern auch gehalten und gleichzeitig in Bewegung kommst.


Was sich zeigt, folgt einer Ordnung.
"Warum passiert mir das immer wieder?“ Diese Frage hat mich nicht in Ruhe gelassen. Und ich bin ihr nicht ausgewichen. Wenn ich was will, bleibe ich dran.
Mein Einsteig war auch Mindset, Disziplin usw.. Bei anderen hat es funktioniert. Bei mir nicht. Das was mich nervte blieb, die Symptome auch. Irgendwann war klar: Es liegt nicht daran, dass ich mich nicht genug anstrenge. Es fehlt etwas anderes. Stimmigkeit.
In meiner 2-jährigen zertifizierten Ausbildung in der Archetypischen Kombinationslehre bei Randolf M. Schäfer habe ich angefangen zu verstehen, was ich vorher nur gespürt habe: Dass sich im Leben nichts zufällig wiederholt. Dass dieselben Themen nicht einfach „immer wieder passieren“, sondern einem Prinzip folgen, in allen Lebensbereichen. Da wird's spannend, es zeigt sich das was endlich gelebt werden will.
Ab diesem Punkt waren Symptome für mich kein Störfaktor mehr, den es wegzumachen gilt. Sondern sehr präzise Hinweise. Sie zeigen dir, wo du gegen deine eigene Natur und Bedürfnisse gehst, wo du dich zurückhältst, wo deine Lebenskraft nicht in Bewegung kommt.
Die Frage „Warum ich?“ hat sich verschoben in etwas, das trägt: Wozu zeigt sich das?
Heute ist es der Kern meiner Arbeit. Der Punkt an dem, an dem sichtbar wird, dass sich Dinge nicht grundlos wiederholen. Dass Muster, Symptome und Situationen keine Einzelthemen sind, sondern zusammengehören. Und dass Veränderung nicht entsteht, indem man weiter an der Oberfläche arbeitet – sondern indem man erkennt, was sich darunter durchzieht.
Was ich daran liebe: es ist ein sehr konkreter, pragmatisch und alltagstauglich. Was es erfordert: Klarheit. Ehrlichkeit. Wertfreiheit. Gelassenheit. Und Bereitschaft, im eigenen Alltag anders zu handeln, genau dort, wo es sich zeigt.


Wenn dein Kopf alles verstanden hat, aber dein Körper nicht hinterher kommt.
Du weißt längst, in welche Richtung es geht. Du hast verstanden, reflektiert, erkannt. Nur dein Körper interessiert sich nicht dafür. Er reagiert weiter. Immer wieder gleich.
In der zertifizierten NI Neurosystemische Integration® 8-monatigen Ausbildung bei Verena König habe ich endlich verstanden, warum das so ist. Das sind veraltete Schutzreaktionen. Und Sicherheit? Die kannst du dir nicht einreden. Du spürst sie. Oder eben nicht.
Als ich das wirklich s p ü r b a r verstanden habe, wurde ich ruhiger mit mir. Ich habe aufgehört, gegen meine Reaktionen zu arbeiten – und angefangen, sie ernst zu nehmen. Nicht alles auf einmal. Schritt für Schritt. In meinem Tempo. Und genau da kam Bewegung rein. Regulation bedeutet nicht, dass plötzlich alles leicht ist. Oder dass du immer ruhig und „bei dir“ bist. Es bedeutet, dass du merkst, was gerade in dir passiert – und nicht mehr darin hängen bleibst. Dass du wieder zurückfindest. In deinen Körper. In deine Balance. In dich. Du beginnst zu spüren, welche Art von Stress gerade wirkt. Und was du wirklich brauchst.
Die Seele ist nicht irgendwo losgelöst. Sie lebt durch deinen Körper. Und genau der will kennengelernt werden. Wenn du beginnst, deine Reaktionen zu verstehen – im Körper, nicht nur im Kopf – entsteht etwas Entscheidendes: Handlungsspielraum. Nicht, weil du dich kontrollierst. Sondern weil du mitgehst, statt dich zu übergehen. Und genau da verändert sich etwas. Spürbar. Im Alltag. In deinem Leben.


You need to move different, if you want different.
Genau das habe ich in der 4-monatigen zertifizierten Ausbildung Liberation through Movement bei Mana Mei erfahren. Wie sich etwas verändert, wenn mein Körper mitführen darf. Wenn ich mich nicht mehr nur innerlich bewege, sondern wirklich in Bewegung komme. Verkörpert. Spürbar.
Durch intuitive, somatische Bewegung ist etwas entstanden, das ich so nicht gesucht hatte: ein direkter Zugang zu mir, in dem sich der Kopf mal nicht einmischt. Bewegungen geben dem Raum in mir Ausdruck, bevor ich Worte dafür habe. Da tauchen Impulse auf, Bilder, Gefühle, Stille – und ich greife nicht ein, sondern folge.
Ich erlebe, wie viel sich löst, wenn ich dem Raum gebe, was sonst keinen Platz hat. Starrheit, Weichheit, Zweifel, Traurigkeit, Leichtigkeit. Alles darf da sein. Alles darf sich zeigen. Ohne erklärt werden zu müssen. Daraus entsteht etwas sehr Ruhiges und gleichzeitig sehr Kraftvolles: verkörperte Präsenz. Im Alltag. Im eigenen Leben. Raum einnehmen. Klar. Verbunden. Präsent.
Und vielleicht ist genau das der Punkt: Dass nicht alles verstanden werden muss, um sich zu verändern. Sondern dass du beginnst, dem zu folgen, was sich in dir zeigt – und deinem Körper erlaubst, dich wieder in Bewegung zu bringen.


Every s t o p is a step forward.
Das bewusste kurze Innehalten, wenn es innerlich zuckt. Der Moment - bevor oder während man wieder in alte Muster fällt, die dir selbst nicht guttun – und im Kontakt mit anderen auch nicht. Weltbewegend. Es geht nicht darum, die Komfortzone zu verlassen, sondern sie in Kontakt mit dir selbst zu d e h ne n. So, dass du dich nicht mehr verlässt, sondern bei dir bleibst, wahrnehmend.
Diese Haltung habe ich im Alltag verankert und im 5-monatigen Polyvagal-Zertifikatskurs u. a. bei Stephen Porges und Deb Dana – vertieft. Nicht noch mehr Wissen, sondern als gelebte Erfahrung. Spüren, warum Schutzmechanismen greifen, wo ich aussteige, erstarre oder funktioniere und die Gründe hinter den Überlebensmechanismen zu erkennen. Sicherheit und Lebendigkeit entsteht im spürbarer Verbindung mit sich selbst, nicht im Aushalten.
So bleibe ich handlungsfähig. Ich hänge nicht mehr wochen- oder monatelang fest, sondern weiß, was im Moment hilft. Aus Stillstand wird Bewegung. Aus Enge wieder Leben. In meinen Räumen hat genau dieses Dazwischen Platz – damit aus dem Stopp ein nächster, stimmiger Schritt wird.










