
Erlebt. Gelernt. Verkörpert.
Meine Arbeit ist gewachsen aus bewusst gewählten Ausbildungen, jahrelanger, konstanter und intensiv ehrlicher Auseinandersetzung mit meinen eigenen Themen und einem Wissens- und Erfahrungsfundament, das inzwischen ganz natürlich mit meinem Alltag verwoben ist und mich trägt.
Biologische und spirituelle Prozesse, Nervensystem- und Traumawissen, Prinzipien-Symbolik, Präsenz, Raumhalten und Lebendigkeit stehen dabei nicht nebeneinander. Sie greifen ineinander.
Ich bin so gar kein Fan davon, das Menschsein weiter oberflächlich zu „optimieren“. Mich interessiert, welche Prägungen uns heute noch hemmen und unser Leuchten und unsere Leichtigkeit dimmen – und was passiert, wenn wir sie nach und nach verlernen. Wenn wir uns selbst, unseren Körper, unsere Bedürfnisse und dieses Glitzern in den Augen wieder spüren. Mitten im Alltag. In Begegnungen. In den kleinen wie großen Momenten des Lebens.


Danke.
Für das klare Nein,
wenn ich selbst noch nicht bemerkt habe,
dass ich mich gerade verlasse.
Danke.
Dass du das unmissverständliche Ja zu mir geschärft hast.
Gerade dann.
wenn ich meiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr getraut habe.
Danke.
Dass du meinem Destruktiven Klarheit geschenkt hast.
Dass du ihm nie den Rücken gekehrt hast.
Es nicht bekämpft, sondern Richtung gegeben hast –
eine, in der Wandlung und Integration möglich wurden.
Danke.
Für deine Klarheit,
wenn in mir das Chaos tobte,
alles gleichzeitig wahr war
und nichts mehr tragfähig.
Danke.
Dass du mit mir in Stürmen gesessen bist.
Nicht am Rand.
Sondern mittendrin.
In den Momenten,
in denen etwas zerbrach,
das ich zu lange getragen hatte
und aus dem ich endlich herausgewachsen war.
Danke.
Dass du meiner Enge,
den Weg in Weite gezeigt hast.
Danke.
Für all die Momente,
in denen ich geweint habe
und wir auch gelacht haben.
Alles bekam Raum.
Meine Ironie.
Mein Sarkasmus.
Mein schimpfen.
Mit deinem Blick,
der selbst im größten Chaos
noch etwas zum Schmunzeln fand.
Weil Leichtigkeit
für mich nie das Gegenteil von Tiefe war.
Sondern schon immer zu ihr gehörte.
Danke.
Für den Raum,
den du mir und meinen Worten gegeben hast.
Auch denen, für die ich mich schämte.
Auch denen, die Schuld in mir auslösten.
Auch denen, die ich am liebsten nie ausgesprochen hätte.
Du hast sie nicht kleiner gemacht.
Und nicht größer.
Du hast sie da sein lassen.
Danke.
Für schmerzhafte, wahre Worte,
die meine sanfte Selbsttäuschung
nicht weiter in Schutz genommen haben.
Und dafür, dass ich mich dadurch
nicht länger selbst verraten musste.
Danke.
Dass du mich immer wieder
an meine eigene Kraft erinnert hast.
Dorthin, wo aus Ohnmacht
Schritt für Schritt Selbstverantwortung wurde.
Und ich gespürt habe, wie in mir Selbstvertrauen entstand,
als ich meiner eigenen Wahrnehmung wieder vertraut habe.
Danke für die Jahre,
die mich genau dahin geführt haben,
dich nicht mehr zu brauchen.
Und wenn doch,
weiß ich: Du bist da.
Danke für dein kompromissloses F ü r .
Für mich.
Für mein Erleben.
Für meine Wahrheit.
Für alles was nie Raum hatte.
Danke.
Für das Vertrauen,
das wieder in mir wachsen durfte.
Für mich selbst,
für andere,
für die Welt,
für mein Leben.
In deiner Präsenz.
In deiner Art, Raum zu halten.
In dem, Begegnung möglich wurde.
Roh.
Echt.
Liebevoll.
Danke.
Dass du bei mir warst,
als meterhohe Wellen
mein Innerstes überfluteten.
Du hast mich nicht gerettet.
Du hast mich erinnert und gelehrt,
dass ich schwimmen kann.
Danke, Andrea.


"Und dann kam der Tag,
da ist das Risiko in der Knospe zu verharren,
schmerzhafter wurde,
als das Risiko zu blühen."
- Anais Nin
Zeit ist relativ.
Du schaust auf die Uhr,
plötzlich sind 2 Stunden vergangen,
es fühlte sich an wie wenige Minuten.
Dann gibt es Momente,
die sind zäher als alter Kaugummi unterm Stuhl.
Für mich dehnten sich meine 3 Tage bei Kati aus,
in 3 ganz wundervolle Wochen.
In diesen 3 Tagen spann
ich,
sie,
wir,
Lichtfäden.
Lichtfäden, die noch heute in meinem Alltag wirken.
Danke, Kati.


Ich mache nichts. Und genau da beginnt etwas.
Meine Augen geschlossen. Meine Atmung ist mein Anker. Ich mache nichts. 10 Tage. Ein Ozean an Zeit. Alles was ich brauche ist da, in allen Bedürfnissen versorgt. Ich tue und leiste: nichts. Einmal im Jahr ein Vipassana-Jetzt-Retreat. Mein Kalender ist leer, meine Wahrnehmung liegt bewusst auf Spüren, Wahrnehmen, Sein. Mich ein-Norden, in mir selbst.
Seit 2021 ist diese Praxis Teil meines Alltags geworden. Nicht nur im Sitzen, sondern mitten im Leben: in Gesprächen, in meiner Arbeit, im Supermarkt, in Konflikten. Präsenz ist für mich nichts Abstraktes mehr, sondern eine konkrete Erfahrung. Innehalten. Spüren. Nicht sofort reagieren.
In diesen Auszeiten, habe ich gelernt, meinem System zuzuhören, ohne es direkt verändern zu wollen. Bedürfnisse endlich wahrzunehmen, ihnen Raum gegeben. Mit dem zu sitzen, was da ist – auch dann, wenn es unangenehm wird. Und genau dort verändert sich etwas: nicht, weil ich eingreife, ich bleibe und verlasse mich nicht mehr.
Vipassana ist für mich keine Technik, sondern eine Basis. Eine Tiefe, die es mir ermöglicht, nicht vorauszueilen und nicht davonzulaufen. Sondern da zu bleiben. Mit allem: lebendig, wütend, traurig, müde, zweifelnd, mächtig, staunend…


Es braucht nicht immer mehr Worte.
Den feinen Unterschied im Gespräch wahrzunehmen, ist entscheidend: Wann braucht es eine klare Rückmeldung – und wann einfach Raum, damit etwas sich zeigen kann?
Es ist kein starres Vorgehen nach Schema F, sondern ein feines Wechselspiel. Zwischen Halten und Spiegeln. Zwischen Zuhören und Impuls setzen. Genau darin liegt für mich Wirksamkeit: das Richtige zur stimmigen Zeit.
Ich verfeinere meine Arbeit gezielt weiter, um Menschen sicher, intuitiv und gleichzeitig fachlich fundiert zu begleiten. Achtsam, aber nicht vorsichtig. Klar, ohne zu übergehen.
Denn es gibt Momente, in denen Fragen allein nicht ausreichen. Dann braucht es einen Raum, in dem Verstand, Körper und Fühlen gleichzeitig da sein dürfen – besonders dann, wenn etwas Zartes, Verletzliches oder auch Kraftvolles sichtbar wird.
Genau das vertiefe ich in meiner Ausbildung bei Savina Tilmann NeQra® (Neuro Equilibrium & Resonance Approach) ist ein ganzheitlicher Ansatz, der auf den neuesten Erkenntnissen der Neuropsychologie, Affektregulation und Resonanzforschung basiert – und zugleich tief im Menschsein verwurzelt ist. Sie setzt auf geprüfte Erkenntnisse zu Nervensystem und Resonanz und integriert Forschung zu Affektregulation und Resonanz in eine Praxis von Präsenz, Empathie und innerer Balance anders formuliert: Tiefendialog-Coachin & Psychologischen Beraterin. Denn klares Erkennen bewegt das Innere. Entscheidend ist, dass genau das auch gehalten und integriert werden kann.


Was sich zeigt, folgt einer Ordnung.
"Warum passiert mir das immer wieder?“ Diese Frage hat mich lange nicht in Ruhe gelassen. Und ich bin ihr nicht ausgewichen. Wenn ich was will und wissen will, bleibe ich dran.
Ich wollte etwas verändern und mein Einstieg war vor vielen Jahren auch Mindset, Disziplin, Persönlichkeitsentwicklung. Bei anderen funktionierte vieles davon. Bei mir nicht. Das, was mich nervte, blieb. Die Symptome auch. Irgendwann war klar: Es liegt nicht daran, dass ich mich nicht genug anstrenge. Es fehlt etwas anderes: Stimmigkeit.
In meiner 2-jährigen zertifizierten Ausbildung in der Archetypischen Kombinationslehre bei Randolf M. Schäfer begann ich zu verstehen und bekam Worte für das, was ich vorher nur gespürt habe: Gesetz der Ressoanz, nicht im Leben wiederholt sich zufällig. Sie folgen einer Logik und zeigen sich auf unterschiedlichen Ebenen und in unterschiedlichen Lebensbereichen. Da wird es spannend. Denn dann wird greifbar, welche Bewegungsqualität gelebt werden will.
Symptome waren ab diesem Punkt für mich kein Störfaktor mehr, den es einfach wegzumachen gilt, sondern präzise Hinweise. Sie zeigen, wo Bedürfnisse übergangen werden, wo etwas zurückgehalten wird und wo Lebenskraft nicht in die Bewegung kommt, die ihr entspricht.
Die Frage „Warum ich?“ hat sich dadurch verschoben: Wozu zeigt sich das?
Heute ist genau das der Kern meiner Arbeit. Muster, Symptome, Konflikte, Sehnsüchte und wiederkehrende Situationen sind für mich keine voneinander getrennten Einzelthemen. Ich suche die Bewegung, die sich darunter durchzieht. Denn Veränderung entsteht nicht dadurch, an fünf Stellen gleichzeitig herumzuschrauben. Sie wird präzise, wenn klar ist, welches Prinzip tatsächlich dran ist. Was ich daran liebe: Es ist konkret, pragmatisch und alltagstauglich. Was es braucht: Klarheit. Ehrlichkeit. Wertfreiheit. Gelassenheit. Und die Bereitschaft, im eigenen Alltag anders zu handeln – genau dort, wo es sich zeigt.


Wenn dein Kopf alles verstanden hat, aber dein Körper nicht hinterher kommt.
Wenn du genau weißt in welche Richtung es für dich geht. Nur... dein Körper interessiert sich nicht dafür. Er bremst und arbeitet scheinbar weiter gegen dich.
In der zertifizierten NI Neurosystemische Integration® 8-monatigen Ausbildung bei Verena König habe ich endlich verstanden, warum das so ist. Ebenso im
vertiefenden Fachseminar „Narzisstische Gewalt - Formen, Folgen, heilsame Begleitung“. Für mich gibt es keine Selbstsabotage, die einfach „weg muss“. Hinter veralteten Schutzreaktionen stehen gute und verständliche Gründe: Verbindung. Sicherheit. Überlebensmechanismen.
Sicherheit kannst du dir nicht einreden. Du spürst sie körperlich.
Als ich das wirklich spürbar verstanden habe, wurde ich ruhiger mit mir. Ich habe aufgehört, gegen meine Reaktionen zu arbeiten, und angefangen, sie ernst zu nehmen. Nicht alles auf einmal. Schritt für Schritt. In meinem Tempo. Regulation bedeutet für mich nicht, dass plötzlich alles leicht ist oder du immer ruhig und „bei dir“ bist. Sondern dass du früher merkst, was gerade in dir passiert und nicht mehr wochen- oder monatelang darin hängen bleibst. Dass du wieder zurückfindest. In deinen Körper. In deine Balance. In dich. Die Seele existiert für mich nicht losgelöst. Sie erfährt sich durch deinen Körper. Und genau dieser Körper will liebevoll erforscht und kennengelernt werden. Wenn du beginnst, deine Reaktionen nicht nur im Kopf, sondern auch körperlich zu verstehen, entsteht etwas Entscheidendes: Handlungsspielraum. Nicht, weil du dich kontrollierst. Sondern weil du mitgehst, statt dich zu übergehen. Und genau da verändert sich etwas. Spürbar. Im Alltag. Im Leben. Im Miteinander.


You need to move different, if you want different.
Genau das habe ich in der 4-monatigen zertifizierten Ausbildung Liberation through Movement bei Mana Mei erfahren. Wie sich etwas verändert, wenn mein Körper mitführen darf. Wenn ich mich nicht mehr nur innerlich bewege, sondern wirklich in Bewegung komme. Verkörpert. Spürbar.
Durch intuitive, somatische Bewegung ist etwas entstanden, das ich so nicht gesucht hatte: ein direkter spielerischer Zugang zu mir, in dem sich der Kopf mal nicht einmischt. Bewegungen geben dem Raum in mir Ausdruck, bevor ich Worte dafür habe. Da tauchen Impulse auf, Bilder, Gefühle, Stille – und ich greife nicht ein, sondern folge.
Ich erlebe, wie viel sich bewegen kann, wenn das einen Platz bekommt, was sonst keinen hat: Stille, Weichheit, Zweifel, Traurigkeit, Leichtigkeit. Alles darf da sein. Alles darf sich zeigen. Daraus entsteht etwas sehr Ruhiges und gleichzeitig Kraftvolles: verkörperte Präsenz.
Nicht alles muss erst komplett verstanden werden, um sich zu verändern. Manches beginnt damit, dass dein Körper eine neue Bewegung überhaupt erst kennenlernt. Wenn du dich körperlich anders bewegst, intuitiver, freier, ungewohnter, wird genau diese Bewegung auch im Leben leichter zugänglich. Der Körper geht vor – und das Leben zieht nach.


Every s t o p is a step forward.
Das bewusste kurze Innehalten, wenn es innerlich zuckt. Der Moment vor oder während man wieder in ein altes Muster fällt, das einem selbst nicht guttut – und im Kontakt mit anderen auch nicht. Weltbewegend.
Es geht für mich nicht darum, die Komfortzone einfach zu verlassen, sondern sie in Kontakt mit mir selbst zu dehnen. So, dass ich mich dabei nicht verlasse, sondern bei mir bleibe. Wahrnehmend.
Diese Haltung habe ich im Alltag verankert und im 5-monatigen Polyvagal-Zertifikatskurs u. a. bei Stephen Porges und Deb Dana weiter vertieft.
Nicht als noch mehr Wissen. Sondern als gelebte Erfahrung. Spüren, warum Schutzmechanismen greifen. Wo ich aussteige, erstarre oder funktioniere. Und die Gründe hinter diesen Überlebensmechanismen verstehen. Sicherheit und Lebendigkeit entstehen in spürbarer Verbindung mit sich selbst – nicht im Aushalten.
Dadurch bleibe ich handlungsfähiger. Ich hänge nicht mehr wochen- oder monatelang fest, sondern erkenne früher, was im Moment hilft. Aus Stillstand wird Bewegung. Aus Enge wieder Leben. In meinen Räumen hat genau dieses Dazwischen Platz – damit aus dem Stop ein nächster, stimmiger Schritt werden kann.


Ein Jahrzehnt Angesgestelltenleben
Ich kenne das Angestelltenverhältnis im Automobil- und Dienstleistungsbereich aus einem Jahrzehnt in unterschiedlichen Aufgaben und Rollen – unter anderem in der Assistenz der Geschäftsführung und in der Projektkoordination.
Ich habe eigenverantwortlich gearbeitet, Projekte und Fristen im Blick behalten, komplexe Themen und Fachbereiche zusammengebracht und aus technischem oder fachlichem Input Texte gemacht, die verständlich, stimmig und brauchbar waren. Ich erfasse schnell, was gebraucht wird, kann mich auf unterschiedliche Menschen, Arbeitsweisen und Situationen einstellen und auch dann den Überblick behalten, wenn viele Dinge gleichzeitig zusammenlaufen.
Nicht jede Aufgabe hat mir entsprochen. Und genau dadurch wurde es immer mehr mein Anspruch und Ehrgeiz, meinen Arbeitsalltag innerhalb meiner Möglichkeiten so zu gestalten, dass ich und meine Stärken darin Platz auch haben: eigenständig arbeiten, Verantwortung übernehmen, Zusammenhänge erkennen, kommunizieren, schreiben, koordinieren und Dinge auf eine Weise lösen, die klaren Mehrwert bietet.
Parallel habe ich begonnen, mich genau in den Bereichen weiterzubilden, die mich ohnehin schon lange interessiert haben: Wieso sind wir wie wir sind und warum handeln wir oder auch nicht. You know... "Culture eats strategy by breakfast." Und so!
Je klarer ich gemerkt habe, wie mächtig diese Themen sind, desto konsequenter habe ich angefangen, auch mein berufliches Leben danach auszurichten – auf das, was ich liebe und wofür ich brenne und ich wirklich etwas beitragen und verändern kann.














